Aus dem Leben · Sonstiges

5 Tipps um auf einer Jobmesse zu überzeugen

Job- und Praktikumsmessen

Um einen angenehmen Start in das Berufsleben vorzubereiten kann man nicht zu früh anfangen. Auch wenn man noch mitten im Studium steckt oder noch mehrere Semester vor seinem Praktikum hat, ist es eine gute Idee mit dem Suchen und dem Networking anzufangen um eine gute Ausgangsposition zu haben. Die beste Möglichkeit dieses Netzwerk an bekannten und Bekannten von bekannten aufzubauen ist das Besuchen von Messen wo interessierte Unternehmen und Organisationen sich selber vorstellen und auf der Suche nach ambitionierten neuen Köpfen sind. Um das Beste aus diesen Veranstaltungen zu machen bedarf es einige Vorbereitungen um unangenehme und langweilige Gespräche zu verhindern.

Bereite Fragen vor

Nicht jeder ist ein absolutes Redetalent und kann ein Gespräch in egal welcher Lage am Leben erhalten. Dies gilt für dich als Interessent, als auch für die Aussteller. Um diese unangenehmen Situationen zu vermeiden, bei denen du deinem Gegenüber einfach nur gegenüber stehst, ohne ein Gesprächsthema zu haben, ist es wichtig sich vor dem Gespräch (am besten schon vor der Veranstaltung) sich einen Leitfaden in Form von mehreren generischen Fragen vorzubereiten um diese Pausen zu überbrücken, bis das Gespräch wieder ins Rollen kommet. Diese Fragen können z.B. so aussehen:

  1. Wie ist die Arbeitsatmosphäre bei Ihnen im Büro
  2. Welche Chancen bieten sich mir nach dem Einstieg?
  3. Wie kann ich mir den Ablauf des Praktikums vorstellen?

Hierbei ist es wichtig, den Ausstellern nicht an den Kopf zu fahren und sensible Themen anzusprechen, sondern eher darum, Interesse an einer Zusammenarbeit zu zeigen und Kompetenzen und Engagement in Form der Frage zu zeigen.

Weiß, wer du bist

Ebenso wichtig wie das am Leben halten des Gespräches, ist es, das du weißt, worüber du redest. Die Aussteller haben sich auf die Messe vorbereitet und Informationen in Form von Broschüren und Booklets zusammengestellt, um sich ihrem Gegenüber zu präsentieren. Du solltest dasselbe machen, nur das dein Medium dein Lebenslauf, LinkedIn Profil und dein Wissen über dich selber ist. Auch wenn der erste Kontakt auf einer Messe noch längst kein Bewerbungsgespräch ist, solltest du dir deiner Stärken und besonderen Fähigkeiten bewusst sein um diese im Gespräch erwähnen zu können. Dein Lebenslauf sollte optimiert und Up-To-Date sein um ein kompetenter erster Eindruck zu hinterlassen, und dein LinkedIn Profil sollte passend, relevant und Strukturiert sein um vor spontanen Recherchen der Aussteller gewappnet zu sein.

Weiß, was du willst

Neben dem Wissen über dich selber solltest du auch über deine Intentionen Bescheid wissen. Auch wenn es eine sehr schwere Entscheidung ist, sich für einen speziellen Pfad innerhalb einer Branche zu entscheiden, sollte man sich vor solchen Gesprächen entscheiden in welchem Bereich einer Firma man anfangen möchte oder welchen Bereich man kennen lernen möchte. Wenn man z.B. IT studiert und in der Mitte seines Studiums nach einem Praktikum sucht, solle man sich vorher im Klaren sein, ob man mehr Interesse an “Big Data” oder “Real Time Computing” hat, gerade wenn eine Firma in beiden Bereichen aktiv ist. Ein klarer Plan und ein Gespräch über ein präzises Thema machen einen kompetenten Eindruck und zeigen starkes Interesse. Oft motiviert dies auch die Ausstelle dazu, mehr als nur Bereitsteller einer Broschüre zu sein.

Der erste Eindruck zählt

Ganz klar, neben den Kompetenzen, die man im Verlauf des Gespräches aufzeigen sollte, haben die ersten paar Sekunden, in denen man das Gespräch anfängt einen fast genauso großen Eindruck. Gib einen festen aber kontrollierten Händedruck (wärme vielleicht sogar deine Hand vorher auf, sollte diese kalt sein um ein, um das Unterbewusstsein positiv anzusprechen) und gucke deinem Gegenüber in die Augen, wenn einer der beiden Parteien am Sprechen ist (außer du guckst gerade in eine Broschüre etc.). Mache einen Gepflegten Eindruck und spreche laut und deutlich. Ganz sicher hast du auch schon von diesem Sprichwort gehört:

“Dress for the Job you want, not for the job you have”

Bereite das FollowUp vor

Wenn du alle vorherigen Schritte überstanden hast und sich das Gespräch dem Ende neigt, versichere dich das du den Kontakt am Laufen halten kannst du die angebotenen Möglichkeiten auch tatsächlich wahrzunehmen. Da du bei einer einzigen Veranstaltung mit dutzenden interessanten Firmen und Organisationen in Kontakt treten kannst, gilt es sich gut zu organisieren, um den Überblick nicht zu verlieren. Jeder war schonmal in der Situation, uns ist mit einer Hosentasche voller Visitenkarten nachhause gekommen und konnte die Namen und nicht mehr zuordnen. Mache dir auf Visitenkarten Notizen über das Gespräch und in welcher Form du auf das Unternehmen zurückkommen möchtest. Nimm dir ein paar Stunden in den darauffolgenden Tagen Zeit und setze dir Termine in deinen Kalender, wo du dir 20 Minuten pro Unternehmen freihältst, um deren Website anzugucken und eine E-Mail mit weiteren Fragen oder jeglichen anderen Anliegen zu verschicken.

 

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