Generelles · Reise

Kopenhagen erleben – In weniger als einem Tag

Mit fast 1000 Jahren Geschichte ist Kopenhagen heutzutage eine der einflussreichsten Metropolen in Europa und stellt das gleichzeitig das Administrative Zentrum des 2. glücklichsten Landes Europas. Millionen von Touristen finden jedes Jahr ihren Weg in die Dänische Hauptstadt und bewundern die beeindruckende Architektur, die historische Gebäude, die vielen Statuen, die überall in der Stadt verteilt sind und besuchen die Musen der Stadt. Um alle besonderen Orte in Kopenhagen zu besuchen bedarf es mehrere Tage und wer wirklich tief in die Kultur eindringen möchte, muss sich mindestens eine Woche Zeit nehmen, um die Fülle an Angeboten wahrzunehmen. Wenn man anstatt einer Woche aber nur einen Tag oder ein paar Stunden zur Verfügung hat, bedarf es besonderer Planung.

Der effizienteste Weg

Wenn man versucht, alle bekannten Sehenswürdigkeiten von oben nach unten abzuarbeiten, verschwendet man viel Zeit und geht unnötige Wege. Die effizienteste Route, um alle sehenswerten Sehenswürdigkeiten mitzunehmen beginnt am nordöstlichen Zipfel des Zentrums, bei der kleinen Mehrjungfrau, welche bei vielen als DAS Wahrzeichen Kopenhagens bekannt ist. Von hier aus dreht man eine kleine Runde durch die Kastellen von Kopenhagen, welche direkt neben der kleinen Mehrjungfrau über eine Brücke zu betreten sind. Wenn einem ein kompletter Tag zur Verfügung steht, empfiehlt sich das Designmuseum, welches direkt südlich vom Kastell zu finden ist. Anschließend empfiehlt es sich, am Wasser Richtung Süden zu gehen, bis man das Schloss Amalienborg auf der rechten Seite sieht. Hier kann man auf den Platz vor dem Schloss abbiegen und eine kleine Runde, vorbei an den Wachen auf dem Platz und entlang der Statuen drehen. Wenn man durch das südliche Tor des Platzes weiterläuft kommt man umgehend zum Nyhavn, welche wohl die bekannteste Straße Dänemarks ist. Hier kann man im Sonnenschein Mittagessen, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist, alternativ kann man hier aber auch den Oresund überqueren und nach Christianshavn gehen, wo täglich ein großes Street-food Festival mit kulinarischen Leckerbissen aus aller Welt stattfindet, welche es zu erschwinglicheren Preisen gibt. Anschließend sollte man eine kleine Runde durch die Freistadt Christiania drehen in der man sich auf stark linken Flair und Amsterdam-feeling gefasst machen muss.
Wann man genug von Streetart und “EU freiem Leben” in Christiania hat, geht man zurück zum Nyhavn von wo aus man weiter Richtung Südwesten zur “Agnete und der Meerjungman Statue” gehen kann, welche laut einer Legende auf dem Boden eines Kanals auf seine geliebte wartet. Von hier aus ist die Christiansborg Schlosskirche nur wenige Schritte entfernt und bietet mit kostenlosem Zugang zum Aussichtsturm einen schönen Ausblick der definitiv die paar Minuten Wartezeit ist. Abhängig davon wie viel Zeit nach diesem Teil der Tour noch über ist, kann man von hier aus auf direktem Weg zum Bahnhof gehen oder noch die Shopping Straßen im Norden des Palastes mitnehmen und dort z.B. den Rundturm besteigen (25 DKK). Von dort aus ganz in der Nähe liegt dann die Frauenkirche, die für Architekturenthusiasten interessant sein könnte oder man lässt den Abend im Tivoli ausklingen, wo man verschiedene Achterbahnen oder Riesenrad fahren kann.

Wer nach einem Tag voller Sightseeing noch nicht genug von Kopenhagen hat, kann sich in eine der vielen Bars in im Zentrum ein Bier nehmen oder sich in Clubs und Bars von verschiedenen Genres berieseln lassen.

In kurz:

  1. Die kleine Meerjungfrau
  2. Kastellen von Kopenhagen
  3. Schloss Amalienborg
  4. Nyhavn
  5. Street-food Kopenhagen
  6. Christiania
  7. Agnete und der Meerjungman
  8. Christiansborg Schlosskirche
  9. Shopping Straße im Zentrum
  10. Frauenkirche
  11. Tivoli

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