Die größten Universalgelehrten der Geschichte

Die Geisteskraft eines einzelnen Menschen zu begreifen, ist eine der Dinge die in unserer heutigen Zeit noch unmöglich ist. Das plötzliche Realisieren, das jeder einzelne Mensch um uns herum ein genauso komplexes Leben führt wie man selber, lässt einen daran zweifeln, ob es zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft möglich sein wird, diese Komplexität in all ihren Facetten zu begreifen. Der Begriff „sonder“, beschrieben im „Dictionary of Obscure Sorrows“, greift genau dieses Phänomen auf und lässt uns alle mit einem sonderbaren Gefühl stehen. Wie wäre es, wenn man auf Knopfdruck das Leben eines anderen Menschen in vollem Umfang verstehen kann und einen allumfassenden Einblick in die Motive eines Menschen bekommen kann? Für viele Menschen ist dies ein unerreichbarer Wunsch. Wen würdest du dir aussuchen, wenn du diese Fähigkeit auf nur einen einzelnen Menschen anwenden kannst? Ich persönlich würde damit versuchen in den Kopf eines sogenannten Universalgelehrten einzudringen, um einen Einblick in die theoretisch zu erreichende Auslastung eines einzelnen Menschen zu bekommen.

Einer dieser Universalgelehrten, Gottfried Wilhelm Leibniz, gab an, dass er an einem einzigen morgen eine solche Vielzahl an wertvollen Gedanken hat, dass er den Rest des Tages damit verbracht hat, diese aufzuschreiben. Ein Geist der innerhalb nur eines einzigen Lebens in die Gebiete der Philosophie, der Mathematik und der Geschichte in einem so tiefgreifenden Maß eindringen kann, das all diese Gebiete maßgeblich von dieser Person geprägt wurden, hat einen unbeschreiblichen Wert, den es zu schätzen gilt.

Weitere Personen des selben Kalibers wie Leibniz ist z.B. sein Zeitgenosse Isaac Newton, welcher im Bereich der Naturwissenschaften, Alchemie und Philosophie große Errungenschaften für die gesamte Menschheit erreicht hat. Nicht nur wurde die treibende Kraft der Physik, im wahrsten Sinne des Wortes nach Ihm benannt, auch wurde ihm der Titel Sir zugetragen, es wurde ein Mond Krater und ein Asteroid nach ihm benannt und er gilt als Schaffer des bedeutendsten Stücks Literatur der Naturwissenschaften mit der Veröffentlichung der Principia Mathematica in dem die Newtonschen Bewegungsgesetze und Theorien über Viskosität den Grundstein für viele Bereiche der Physik gelegt haben.

Ein Einblick in diese Köpfe könnte ein Grundverständnis der Komplexität des Gehirns offenbaren, was für jeder man, ohne Frage im professionellen Leben weiterbringen würde.

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