Die Goldenen Regeln fürs Trampen

Schon seit der Erfindung des Automobils gibt es Tramper, die gerne eine kostenlose Fahrt mitnehmen wollen. Heutzutage ist Trampen besonders Jungen Leuten üblich, die trotz kleinem Budget gerne die Welt sehen möchten. Damit dein nächstes Abenteuer ein Erfolg wird und du nicht deine wohlverdiente Reisezeit, wartend am Straßenrand verbringst, sondern (relativ) zügig an das gewünschte Ziel kommst, gibt es viele Tipps, die dir helfen können.

1. Dein Auftreten als Tramper

Der wichtigste Faktor der vorbeifahrenden Fahrzeuge dazu bewegen könnte für dich anzuhalten und eine wildfremde Person in ihr Fahrzeug aufzunehmen, ist der erste Eindruck. Natürlich sollst du nicht perfekt gestylt im Anzug am Straßenrand stehen, du solltest dir aber schon deine gepflegteste Klamotte anziehen und duschen, bevor du dein Glück am Straßenrand versuchst. Fahrer, die überlegen einen Tramper einzusammeln tun dies entweder, weil sie etwas Gutes tun möchten oder weil sie sich nach Unterhaltung auf der Fahrt regen. Für letzteres musst du also aufgeweckt wirken und entgegenkommende Fahrzeuge mit einem großen Lächeln und positiven Vibes gegenüberstehen. Da niemand einen unangenehmen Geruch als Konsequenz von Reisenden im Auto haben möchte, solltest du z.B. nicht mit Döner oder Zigarette am Straßenrand stehen.

2. Augenkontakt mit den Fahrern

Um entgegenkommenden Fahrern den Eindruck zu vermitteln, dass du wirklich gerne mit ihnen fahren würdest, musst du dies schon am Straßenrand zeigen. Augenkontakt und eine offene Körpersprache helfen hier sehr, Fahrer innerhalb von wenigen Sekunden dazu zu überzeugen, für dich anzuhalten.

3. Die richtige Stelle am Straßenrand

Bei deiner Positionierung am Straßenrand ist es wichtig, dass dich Fahrer so früh wie möglich sehen, und dass sie Platz haben, für dich anzuhalten, ohne der Verkehr hinter sich aufzuhalten. Am besten eignen sich hier kleine Täler in der Straßenführung die einen guten Blick auf dich zulassen.

Trampen in Laos

Trampen in Laos. Immer mit Schild, da die Einheimischen kaum Englisch sprechen

4. Tramper warten engagiert

Um die Aufmerksamkeit der Fahrer zu erhaschen, ist es wichtig, nicht nur reglos am Straßenrand zu stehen. Sobald sich ein potenzielles Fahrzeug nähert kannst du einen kleinen Schritt auf das Auto zugehen, um zu signalisieren, dass du das spezielle Auto mit deinem ausgestreckten Daumen ansprechen möchtest. Außerdem macht es einen guten Eindruck, wenn man sich während des Wartens in Richtung des Ziels begibt, zeigt das Engagement.

5. Gegenleistung

Wenn man als Fahrer auch nur einmal eine schlechte Erfahrung mit Trampern macht, sind die Chance fast null, dass man es nochmal versucht. Darum ist es für Tramper von höchster Priorität so höflich wie nur möglich zu seinen Fahrern zu sein. Wenn man für hunderte Kilometer mit einem Fahrer mitfährt, kann man diesen gerne zum Mittagessen einladen oder ein wenig Benzingeld geben (ca. 5 Euro auf 100km ist angemessen). Mann sollte vieles dafür tun, Trampen als positive Erfahrung für den Fahrer zu gestalten, um die Reisen für andere Tramper zu ermöglichen.

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