Alles, Was Man Über Bankroll Management Beim Sportwetten Wissen Muss
Sportwetten gehören zu Glücksspielen und sind somit immer mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Es bedeutet aber nicht, dass man beim Wetten auf Sport nicht strategisch vorgehen kann. Ob man sich für eine Wettplattform 22Bet entscheidet, oder in das traditionelle Wettbüro geht, ist dabei egal.
Klar, man kann gerne einfach lostippen, ohne Sportereignisse und Wettmärkte zu analysieren, aber so ein Vorgehen wird auf die Dauer keinen Wetterfolg bringen. Außerdem kann so eine Vorgehensweise zu Spielsucht führen. Ja, auch die Wetten auf Sport können pathologische Formen annehmen. In diesem Beitrag liefern wir Ihnen die Erklärung für Bankroll Management für Sportwetten und erläutern die wichtigsten Begriffe, die für das Verständnis von Bankroll Management relevant ist.
Moneymanagement Grundlagen für Tipper

Zwei wichtige Grundsätze des Moneymanagements sind Bankroll (Kapital) und Höhe des einzelnen Wetteinsatzes. Bankroll ist der Geldbetrag, den man für Sportwetten verwendet. In der Regel geht es um monatliche Bankroll, wobei man auch wöchentliche Bankroll setzen kann. Es hängt davon ab, wie oft man auf Sport wettet. Die Idee ist aber, dass man sich Geldlimits setzt und sich an die immer hält. So sichert man sich gegen Verluste ab: hat sich man z.B. 500 Euro Wettbudget gesetzt, dann kann man diese Summe nicht übersteigen und mögliche finanzielle Probleme, die durch die ungeplante Ausgaben entstehen können, vermeiden. Platziert man Wetten nach Bauchgefühl, kann man eher Kontrolle über eigene Ausgaben verlieren und auf einmal zu viel Geld auf einen Tipp platzieren.
Außer dem Wettbudget, der klug gewählt werden sollte, muss man nun feststellen, wie hoch die einzelnen Wetteinsätze sein sollten. Die können alle gleich (flach) oder verschieden (dynamisch) sein. Methode der flachen Einsätze besagt, dass alle Wetteinsätze immer gleich bleiben sollen. Der Wetteinsatz sollte dabei als ein bestimmter prozentualer Anteil der Bankroll berechnet werden, so z.B. 2% oder 5%. Der Anteil bleibt immer gleich, und die Bankroll (100%) auch. Auch wenn man innerhalb eines Monats etwas verloren oder gewonnen hat, wird dieser Anteil immer anhand des ursprünglichen festen Wettbudgets gerechnet.
Dynamische Wetteinsätze sind dementsprechend nicht gleich, weil die Wetten selbst nicht gleich ist. Jede Wette hat ja eine eigene Wettquote und andere Parameter. Und nach einer Methode für die Berechnung dynamischer Wetteinsätze nimmt man für 100% nicht feste Bankroll, sondern die tatsächliche Bankroll, die man auf dem Wettkonto hat. Methode mit Units besagt, dass man eine Wette nach ihrer Sicherheit einschätzen sollte. Ist die Wette sicher, dann bekommt die einen Sicherheitsfaktor von 10. Und eine „Sicherheitseinheit“ sollte einem 1%-Anteil der Bankroll entsprechen. Außerdem gibt es Systeme für Berechnung der Wetteinsätze, die auf bestimmten mathematischen Formeln beruhen, wie z.B. das Kelly-System und das Fibonacci System.
Welche Strategie ist die Beste?
Es gibt keine Moneymanagement Vorgehensweise, die allen Tippern Erfolg sichert und immer angewendet werden kann. Welche Strategie die Richtige für einen Wettenden ist, hängt daher von seinen lang- und kurzfristigen Zielen, Präferenzen, Spielgewohnheiten, Wett-Erfahrung und Risikobereitschaft an. Moneymanagement mit flachen Einsätzen hat eine niedrige Risiko-Klasse: Man geht auf Nummer sicher, gibt immer bestimmte Summe für eine Wette aus und geht eigentlich so wie überhaupt kein Risiko ein.
Im schlimmsten Fall verbraucht man die ganze Bankroll, was aber kein Problem sein sollte. Einfache flache Einsätze sind besser für Anfänger geeignet, und für die Wettfreunde mit Erfahrung empfiehlt es sich, auf kompliziertere Methoden zu setzen. Alle Moneymanagement Strategien haben aber gemeinsam, dass man Bankroll nie übersteigen muss. Und unabhängig davon, welcher Strategie man treu bleiben, kann man mit Bankroll Management immer mehr aus den Sportwetten herausholen.